Brett, Peter V. – Das Flüstern der Nacht

Allgemeine Informationen

Autor: Peter V. Brett
Verlag: Heyne
Seiten: 1007

Inhalt

Furcht regiert in der Dunkelheit …

… denn mit Einbruch der Dämmerung steigen Dämonen aus den finsteren Nebeln der Erde auf und machen Jagd auf alle Lebewesen. Die einzige Zuflucht bieten magische Siegel, hinter denen sich die Menschen des Nachts verstecken, und die Hoffnung auf einen verheißenden Retter der Menschheit.

Als die Städte des Nordens von einer gewaltigen Armee von Wüstenkriegern überrollt werden, angeführt von Jardir, dem selbsternannten Erlöser, scheint alle Hoffnung verloren. Doch Jardir ist nicht der Einzige, der um die verschollen geglaubten Kampfsiegel weiß: Arlen, der Tätowierte Mann, hat mit ihm noch eine tödliche Rechnung offen …

Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Teil „Das Lied der Dunkelheit“ gelesen habe, wollte ich keine Zeit verstreichen lassen und begann sofort mit das „Das Flüstern der Nacht“. Ich freute mich sehr auf das Buch, und begann begierig zu lesen. In den ersten paar (ca. 7) Seiten begleitete ich einen Seelendämon und einen Mimikrydämon. Das nächste Kapitel dagegen handelte von Jardir, welchen ich nach dem ersten Band (verständlicherweise) nicht gerade mochte. Naja, ein Kapitel werde ich verkraften, oder? Als ich dann aber das darauffolgende Kapitel zu lesen begann und mir auch hier wieder Jardir begegnete, begann ich nach vorne zu blättern. Ich musste etliche Seiten umschlagen um danach festzustellen, dass mir nun etwas mehr als 300 Seiten nur mit Jardir und den Krasianern bevorstanden.

Meine Einstellung gegenüber diesem Volk, oder besser gesagt gegen Jardir, lässt jetzt wahrscheinlich vermuten, dass ich mich durch die 300 Seiten durchquälen musste. Aber es war das genaue Gegenteil. Natürlich vermisste ich am Anfang immer wieder Arlen, Rojer und Leesha, aber Peter V. Brett hat es geschafft, dass Jardir mir ans Herz wuchs. Die Kapitel wechseln sich immer ab, einmal erfährt der Leser etwas über seine Kindheit und dann erlebt man wie er in der Gegenwart Rizon angreift. Vor allem in den Kapiteln über seine Kindheit schaffte es der Autor, dass ich Jardirs Beweggründe verstehen und sogar gutheißen konnte. Im Grunde genommen bekommt der Leser einen komplett anderen Eindruck, als im ersten Teil, vermittelt. So geschah es dann auch, dass ich mit Jardir bei seinem Aufstieg zum Shar’Dama Ka mitfieberte.

Nachdem ich Jardir eine Weile begleiten durfte freute ich mich trotzdem, als die Sichten wieder zu Arlen, Leesha, Rojer oder Renna wechselten. Diese bieten den Alagai/Dämonen die Stirn und Arlen muss sich seiner Vergangenheit stellen. Einige von ihnen, ich werde nicht verraten welche, treffen später auf Jardir. Dies hat mir besonders gut gefallen, da ab diesem Zeitpunkt zwei Verschiedene Welten und Religionen aufeinander prallen und jeder, manch einer mehr, manch einer weniger, versucht die anderen zu verstehen…

Kurz noch zum Schreibstil von Peter V. Brett. Dieser ist wie gewohnt sehr flüssig zu lesen. Er schafft es immer wieder phantastische Bilder heraufzubeschwören und mit jeder Seite bekommen seine Charaktere mehr Tiefgang. Wenn ein Autor es wirklich schafft, mir einen mir so unsympathischen Charakter so ans Herz zu legen, dass ich über seinen Tod oder sein Leben so mitfiebere, hat er meinen größten Respekt verdient. Peter V. Brett hat dies mit diesem Buch allemal geschafft.

Fazit

Jeder der den Vorgänger „Das Lied der Dunkelheit“ gelesen und Gefallen daran gefunden hat, sollte den zweiten Band auf jeden Fall lesen. Ich kann „Das Flüstern der Nacht“ uneingeschränkt empfehlen, da Peter V. Brett wieder eine unglaubliche Stimmung aufbaut und es schafft, dass ich selbst mit den anfangs unsympathischen Jardir mitfieberte. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

5 von 5 Sterne

 

Der Demon Zyklus

  1. Das Lied der Dunkelheit
  2. Das Flüstern der Nacht
  3. Die Flammen der Dämmerung
  4. Der Thron der Finsternis

Zusätzliche Bände:

  1. Der große Basar
  2. Das Erbe des Kuriers
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