Brett, Peter V. – Das Lied der Dunkelheit

Allgemeine Informationen

Autor: Peter V. Brett
Verlag: Heyne
Seiten: 797

Inhalt

„Weit ist die Welt – und dunkel-…“

… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen.

Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.

„Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht. Episch und düster – die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.

Meine Meinung

„Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett ist für meinen Geschmack vor allem eins: perfekt. Ich habe schon lange keine Serie mehr begonnen, welche mich ab dem ersten Buch und ab der ersten Seite dermaßen fesseln konnte.

Die Geschichte spielt in einer Welt, in der nachts Dämonen aus der Erde, genauer gesagt aus dem Horc, kommen und der Menschheit den Garaus machen wollen. Doch die Menschen haben gelernt sich mit sogenannten „Siegeln“ zu schützen. Diese Siegel sind verschiedene Zeichen, welche um das Haus, die Stadt,… gemalt werden, um die Dämonen vom Eindringen abzuhalten.

Anfangs begleitet der Leser Arlen, einem 11 jährigen Jungen aus Tibbets Bach, dem man bei seinem alltäglichen Leben begleitet. Das mag jetzt vielleicht nicht so spannend klingen, aber durch die Dämonenangriffe ist sein Leben eigentlich alles anders als „alltäglich“. Als seine Mutter bei einem Dämonenangriff ums Leben kommt, flüchtet er und macht sich alleine in der Dunkelheit auf den Weg.

Nachdem der Leser Arlen einige Zeit begleiten durfte, wechselt die Sicht zu Leesha. Auch Leesha hat kein leichtes Leben, vor allem durch ihre Mutter. Als sich dann das Gerücht, Leesha hätte sich von ihrem Verlobten vor der Hochzeitsnacht entjungfern lassen, umgeht, flüchtet sie sich zu der Kräutersammlerin Bruna und geht bei ihr in Lehre. Ich möchte hier noch kurz auf einen zwar nicht allzu wichtigen, aber in meinen Augen genialen Charakter aufmerksam machen: Enry, Leeshas Vater. Anfangs ist er der unterdrückte Ehemann, der sich dann nach und nach seiner Ehefrau entgegenstellt. Für mich ist Enry einfach ein äußerst sympathischer Charakter, den ich nicht unbeachtet lassen wollte.

Nach Leesha wechselt die Sicht zu Rojer. Seine Familie wird bei einem Dämonenangriff umgebracht und dadurch wächst er bei dem Jongleur Arrick auf. Rojer ist für mich der schwächste der drei Hauptcharaktere, obwohl er durch seine später entdeckten Kräfte keinesfalls schwach ist. Arlen ist aber definitiv die Hauptperson und für mich auch der Charakter, mit dem ich am meisten mitfühlte.

Im Laufe des Buches lernen sich zuerst Leesha und Rojer kennen, welche dann danach auf Arlen treffen. Viel mehr möchte ich aber hier nicht mehr verraten.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass teilweiße sehr viel „herumgesprungen“ wird. Man begegnet den Charakteren immer nach einigen Jahren wieder. Dies fand ich aber auch durchaus interessant und ich konnte auch wirklich sehr schön nachvollziehen, wie sich Arlen, Leesha und Rojer über die Jahre veränderten.

Fazit

Dieses Buch würde ich jeden Fantasyliebhaber ans Herz legen, da es ein absolutes Meisterwerk ist. Die Story ist spannend und originell und die Charaktere schön herausgearbeitet. „Das Lied der Dunkelheit“ bekommt von mir, ohne zu zögern, 5 von 5 Sternen.

5 von 5 Sterne

 

Der Demon Zyklus

  1. Das Lied der Dunkelheit
  2. Das Flüstern der Nacht
  3. Die Flammen der Dämmerung
  4. Der Thron der Finsternis

Zusätzliche Bände:

  1. Der große Basar
  2. Das Erbe des Kuriers
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